Unabhängiges kulturelles Nachschlagewerk zur Geschichte der Möbel und Wohnstile. Wir verkaufen und fertigen keine Möbel und haben nichts mit der früheren Website auf dieser Domain und ihrem Katalog zu tun.

Veranstaltungen

Veranstaltungen

Möbel versteht man am besten im Original: einen Schrank von allen Seiten umrunden, sehen, wie das Licht auf eine polierte Platte fällt, vom Restaurator hören, wie ein altes Schloss funktioniert. Wir veröffentlichen keine Termine und nennen keine konkreten Veranstaltungen, sondern stellen die Formate vor und zeigen, wie Sie mehr aus einem Besuch mitnehmen.

Im Museumssaal darf man einen Stuhl nicht berühren, aber man kann um ihn herumgehen. Von der Seite und von hinten verrät er oft mehr als von vorn.

— Randnotiz

So ist die Rubrik aufgebaut: Hier werden Veranstaltungsformate beschrieben und Wege, die Richtigkeit der Angaben zu prüfen. Termine, Adressen und Besuchsregeln erfragen Sie bitte bei den Veranstaltern und den Häusern selbst.

Welche Veranstaltungen es zu Möbeln und Interieur gibt

Fünf Formate, denen man am häufigsten begegnet.

Ausstellung zum Kunsthandwerk

Eine Sonderausstellung, in der Möbel neben Textilien, Geschirr und Leuchten ihrer Epoche gezeigt werden. Ein guter Anlass zu sehen, wie sich die Dinge zu einem Interieur fügten.

Geschichte

Tag der offenen Werkstatt

Tischler, Schnitzer oder Restauratoren zeigen ihr Werkzeug und erzählen von ihrer Arbeit. Man sieht ein unfertiges Stück und versteht, was sich unter der Oberfläche verbirgt.

Menschen

Schloss- und Gutshausführung

Möbel in den Räumen, für die sie gemacht oder ausgewählt wurden: Man sieht, wie die Stücke standen und wie sie genutzt wurden.

Rundgänge

Führung durch eine Museumssammlung

Nach Epochen geordnete Säle erlauben es, in einer Stunde den Weg von schweren geschnitzten Schränken zu leichten Stühlen zu gehen und die Stile direkt zu vergleichen.

Genau hingesehen

Vortrag oder Gespräch mit dem Kustos

Ein Vortrag über Stücke der Sammlung, ihre Herkunft und ihre Pflege. Eine gute Gelegenheit, einer Fachperson Fragen zu stellen.

Archiv

So bereiten Sie sich auf eine Führung vor

  • Prüfen Sie die Angaben auf der Website des Museums, Schlosses oder der Werkstatt: Öffnungszeiten, Einlass und ob eine Voranmeldung nötig ist.
  • Legen Sie vorab fest, worauf Sie sich konzentrieren: auf einen Stil, auf ein Handwerk wie Schnitzerei oder Marketerie, auf Polstermöbel.
  • Werfen Sie einen Blick in die Rubrik „Genau hingesehen“ und nehmen Sie die Liste der Elemente mit: Silhouette, Beine, Lehne, Verbindungen, Polsterung, Dekor.
  • Erkundigen Sie sich nach den Fotoregeln. Blitzlicht schadet alten Stoffen und Lacken und ist deshalb oft verboten.
  • Setzen Sie sich nicht auf Exponate und berühren Sie sie nicht, auch wenn keine Absperrung da ist: Fett und Feuchtigkeit der Finger hinterlassen Spuren auf der Oberfläche.
  • Gehen Sie, wo erlaubt, um die Stücke herum und betrachten Sie sie aus verschiedenen Winkeln – so treten Schnitzerei und Maserung deutlicher hervor.
  • Notieren Sie Ihre Fragen und stellen Sie sie der Führung oder dem Kustos: zur Herkunft des Stücks, zu seinen Restaurierungen und dazu, was davon noch original ist.
  • Rundgänge

    Rundgänge durch das Nachschlagewerk: nach Stilen, nach Handwerkstechniken und ein kurzer Weg für den Einstieg.

  • Genau hingesehen

    Eine Schritt-für-Schritt-Methode, ein Möbelstück zu lesen, und eine Tabelle seiner wichtigsten Elemente.

  • Menschen

    Die Berufe, ohne die Möbel weder entstehen noch erhalten bleiben, und drei Namen aus unserer Chronik.

Quellen

  • Nachschlagewerke zur Geschichte der Möbel und des Kunsthandwerks
  • Museumskataloge und Führer zu Möbelsammlungen

Die historischen Angaben stützen sich auf Fachliteratur zur Geschichte der Möbel und des Kunsthandwerks. Öffnungszeiten und Abläufe von Museen, Schlössern und Werkstätten ändern sich; bitte erkundigen Sie sich direkt vor Ort.